Wir sagen nein zu Plastiktüten 

| Abfallvermeidung

Auch "Bio-Kunststoffe" schaden der Umwelt

Einweg-Plastiktüten sind ein klassisches Wegwerfprodukt. 20 Minuten – länger wird so eine Tüte in der Regel nicht genutzt. Das ist nicht nur Ressourcenverschwendung, die Tüten werden zudem oft unachtsam weggeworfen. Landen sie dann noch in der Umwelt verbleiben sie dort viele Jahrzehnte. Im schlimmsten Fall können sie bei Vögeln oder Meerestieren schwere Schäden anrichten und als Mikroplastik in der Nahrungskette auch wieder beim Menschen ankommen.
Der erste Schritt in die richtige Richtung - seit 2016 gibt es Plastiktüten im Handel nur noch gegen Bezahlung. Ab dem 01. Januar 2022 geht es in Deutschland noch einen Schritt weiter: ab dann gilt ein Verbot für Plastiktüten. Laut Umweltbundesamt werden derzeit in Deutschland jährlich pro Kopf immer noch etwa 20 Kunststofftragetaschen verbraucht. Die deutlich bessere Alternative stellt da ein Einkaufskorb oder wiederverwendbarer Jutebeutel dar.
Übrigens: So genannte Bio-Kunststoffe aus Pflanzen wie Zucker, Kartoffeln oder Mais sind nicht unbedingt umweltfreundlicher. Sie lassen sich kaum recyceln und der Anbau von Pflanzen für die Kunststoffproduktion ist häufig mit verstärktem Pestizideinsatz verbunden und findet in Monokulturen statt.