Biotonne in der Gartensaison - Tipps und Tricks

Der Frühling ist da, die Temperaturen steigen - eine Freude für alle Hobbygärtnerinnen und -gärtner. Mit dem Beginn der Gartensaison fängt auch für viele Biotonnen die „arbeitsreiche“ Zeit des Jahres an. Wir haben die wichtigsten Tipps für Sie.

Füllgewicht nicht überschreiten

Bei einem mit Beton gefüllten Putzeimer würde unweigerlich zumindest der Henkel abreißen, wenn man ihn anhebt. Abfalltonnen geht es nicht besser. Wenn zu viel schweres Material darin ist, können sie bei der Leerung zerstört werden. Das zulässige Höchstgewicht ist am oberen Tonnenrand eingeprägt: 60 kg sind es bei der kleinen 120-L-Tonne und 110 kg bei der großen 240er. Wurzelwerk mit Erdanhaftungen, nasses Laub vom Vorjahr oder nasser Rasenschnitt können - wenn zu viel davon auf einmal in die Tonne gegeben wird - diese schon mal an ihre Grenze bringen. Wer größere Mengen hat, kann sich mit den AWR-Bioabfallsäcken behelfen, die in beliebiger Anzahl der Biotonne beigestellt werden können. Diese Papiersäcke haben 60 l Volumen und dürfen befüllt maximal 15 kg wiegen. Sie sind auf allen AWR-Recyclinghöfen und bei vielen AWR-Verkaufsstellen im Kreisgebiet für 1,20 € pro Stück erhältlich.

Die Saisontonne - wenn die Biotonne nicht ausreicht

Die Biotonne ist für den normalen Haushaltsgebrauch dimensioniert. Gartenbesitzer kommen aber, zumindest während der Saison, schnell an deren Grenzen. Damit die wertvollen Bioabfälle aus Platzmangel in der Restmülltonne landen, gibt es bei uns die Möglichkeit einer „Saisontonne“. 

Die „Saisontonne“ ist eine 240-Liter-Tonne, deren zusätzliches Volumen aber nur während des von Ihnen gewünschten Zeitraums berechnet wird (und genutzt werden darf). Unsere Empfehlung: nutzen Sie unsere Saisontonne von April bis November.
Sie können aber auch jeden anderen Zeitraum (nur volle Monate) wählen. Für den Rest des Jahres bleibt die große Tonne bei Ihnen stehen, darf aber nur zur Hälfte (120 Liter) befüllt werden. Das heißt, praktisch haben Sie dann die Standardtonne zur Verfügung. Sollte Ihre Biotonne außerhalb des von Ihnen angemeldeten Saisonzeitraumes nicht ausreichen, benutzen Sie bitte unsere Biobanderolen - erhältlich auf allen Recyclinghöfen
Für das Folgejahr besteht dann die Möglichkeit den gewählten Saisonzeitraum zu verlängern. Eine kurze Mitteilung genügt!

Keine Fremdstoffe in die Biotonne

Alles, was nicht biologischen Ursprungs ist, hat in der Biotonne nichts zu suchen. Glas, Metall und Kunststoff müssen aufwändig ausgesiebt und teuer als Restabfall entsorgt werden. Deshalb bleiben Biotonnen, die Störstoffe enthalten, bei der Abfuhr ungeleert. Der Tonneninhalt muss dann entweder nachsortiert oder kostenpflichtig als Restabfall entsorgt werden.

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