Ich bin die Neue im Kreis!

Bald 30 Jahre haben die Haushalte im Kreis Rendsburg-Eckernförde ihre Verpackungsabfälle über die ungeliebten Gelben Säcke entsorgen müssen. Nun hat der Kreis mit den Dualen Systemen die Umstellung auf Tonnensammlung vereinbaren können. Zum 1. Januar 2021 ist damit der Gelbe Sack in unserem Kreis Geschichte.

Die 10 wichtigsten Fragen zur Einführung der Gelben Tonne

Die Umstellung auf die Gelbe Tonne wurden zwischen dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger und den Dualen Systemen vereinbart, um die Servicequalität für die Bürger zu erhöhen und die Vermüllung der Landschaft mit Plastikverpackungen zu verringern.

Die Entleerung der Gelben Tonnen startet ab dem 01.01.2021. Erst ab diesem Zeitpunkt werden die Tonnen geleert. Bis dahin nutzen Sie bitte weiterhin die Gelben Säcke.

Ansprechpartner ist die Firma PreZero
Hotline 0800 886 66 66 oder per Mail an Service.Nord@prezero.com

Die Gelbe Tonne ist für die Bürger kostenlos. Sie wird durch die Dualen Systeme getragen, die Lizenzentgelte von den Verpackungsherstellern erhalten.

Die Gelben Tonnen gibt es in den Größen 240 L mit zwei Rädern und für Großwohnanlagen auch in der Größe 1.100 L mit vier Rädern.

Die Grundstücke werden ab KW 41 bis zum 31.12.2020 mit Behältern ausgestattet. Hier geht's zur Übersicht, welcher Ort wann beliefert wird.
Die Abfuhr der Tonnen beginnt erst ab dem 01.01.2021! Bis dahin wird die Gelbe Tonne nicht geleert.
Kommen neue Grundstücke hinzu, muss die Gelbe Tonne unter der kostenlosen Hotline 0800 886 66 66 oder per Mail Service.Nord@prezero.com bestellt werden.

Hier besteht die Möglichkeit, weiterhin Verpackungen in transparenten Müllsäcken zu sammeln. Diese können dann kostenlos bei den Recyclinghöfen abgegeben werden.
Nur Verpackungen aus Metall, Kunststoffen und Verbundstoffen dürfen in die Gelbe Tonne. Ausführliche Sortierhinweise finden Sie unter
www.muelltrennung-wirkt.de

Die Erfahrung aus anderen Kreisen zeigt, dass in den allermeisten Fällen dieser Abfuhrrhythmus für die Sammlung von Verpackungen das Volumen von 240 L für den Verpackungsanfall in vier Wochen ausreicht, sodass aus Umweltschutz- und Kostengründen dieser Sammelrhythmus gewählt wurde.

Am besten sammeln Sie Ihre Verpackungsabfälle in einem festen Abfallgefäß und kippen dieses Verpackungsmaterial regelmäßig in Ihre Gelbe Tonne um. Das spart zukünftig Kunststoffsäcke ein und ist ein guter Beitrag zum Umweltschutz.
Wenn Sie das nicht möchten, dann sammeln Sie die Verpackungsabfälle in  haushaltsüblichen transparenten Müllbeuteln (z.B. 30 Liter) und entsorgen die gefüllten Müllbeuten in die Gelbe Tonne.
Bitte entsorgen Sie die Verpackungsabfälle nicht in Einkaufsplastiktüten oder (grauen) Müllsäcken verpackt in der Gelbe Tonne. Plastiktüten und Müllsäcke sind aus sehr festem Material und sorgen im Sortierprozess für technische Probleme.

Alle Verpackungen, die nicht ausschließlich aus Papier, Pappe oder Glas bestehen, dürfen in die Gelbe Tonne.
Dazu gehören Verpackungen aus Kunststoff (z. B. Folien, Becher, Blumentöpfe, Flaschen sowie Styropor), Verpackungen aus Materialmix und Verbundstoffen (z.B. Getränkekartons oder Milchtüten), Verpackungen aus Metall (wie Konserven- und Getränkedosen) oder geschäumten Kunststoffen (z. B. Obst- und Gemüseverpackungen).  Weitere Infos erhalten Sie unter
www.mülltrennung-wirkt.de. Mehrsprachige Sortierflyer auf Türkisch, Arabisch, Farsi und Englisch finden Sie bei unseren Downloads.

Große Tonnen, vierwöchentliche Leerung

Zwischen Oktober und Dezember werden nach und nach alle Haushalte im Kreis Rendsburg-Eckernförde mit den neuen Gelben Tonnen ausgestattet. Genau genommen sind es graue Tonnen mit gelbem Deckel. Und es sind große Tonnen (240 Liter). Dieses Format haben sie mit den bekannten Papiertonnen gemeinsam, weil sie ebenso wie die Papiertonnen nur alle vier Wochen geleert werden sollen.
Für größere Wohnanlagen werden statt vieler Tonnen 1,1-cbm-Container mit gelbem Deckel in passender Anzahl zur Verfügung gestellt.

Zusatztonnen bei Bedarf

Nach den Erfahrungen, die seit vielen Jahren bundesweite gemacht werden, ist eine große Tonne bei vierwöchentlicher Leerung für „normale“ Haushalte ausreichend. Denn anders als bei der Verwendung von Säcken, kann der Inhalt von Tonnen durchaus ein wenig „gestopft“ werden (nur nicht so sehr, dass sich die Tonne nicht mehr leeren lässt, weil der Inhalt klemmt). Sollte sich nach einer Testphase dennoch im Einzelfall herausstellen, dass mit einer Tonne kein Auskommen ist, kann eine zweite angefordert werden.

Alternative Abgabemöglichkeiten

Es gibt Verpackungen, die sich einer Volumenreduktion hartnäckig widersetzen. Styropor zum Beispiel. Man kann es zerbrechen und zerbröseln; damit ändert man die Form aber nicht das Volumen. Derart sperrige Verpackungsmaterialien können dann schon mal das Fassungsvermögen der Tonne sprengen. Hier hilft das Verpackungsgesetz weiter: Gemäß diesem muss der Handel seine Verpackungen zurücknehmen. Man kann sie also beim nächsten Einkauf im Elektronik- oder Baumarkt wieder abgeben.
Und für gelegentliche Übermengen halten wir auf den AWR-Recyclinghöfen eine begrenzte Anzahl an Verpackungs-Containern für Sie bereit.

Keine Kosten

Eigentlich versteht es sich von selbst, aber der Vollständigkeit halber sei es erwähnt: Weder die Gestellung der Tonne selbst noch deren Nutzung und Leerung sind für Sie mit zusätzlichen Kosten verbunden. Entsorgung und Verwertung der Verpackungen werden über die Lizenzentgelte finanziert, die im Kaufpreis einer jeden verpackten Ware enthalten sind.

Sonderleistungen auf Wunsch

Für die Gelbe Tonne kann, wie für die anderen Tonnen auch, ein Hol- und Bringdienst gebucht werden. Diese Leistung ist allerdings kostenpflichtig und muss direkt beim Abfuhrunternehmen bestellt werden.
Wer eine häufigere Leerung wünscht, kann kostenpflichtig eine 14-tägliche Abfuhr buchen. Ansprechpartner für beide Leistungen ist: PreZero Service Westfalen GmbH & Co. KG, Borgstedtfelde15, 24794 Borgstedt.

Auch eine Tonnenwäsche ist möglich. Diese Dienstleistung wird von der AWR angeboten (service@awr.de oder 04331-345-123).

Keine Wertstofftonne

Die neue Gelbe Tonne ersetzt den Gelben Sack und dient folglich ausschließlich der Aufnahme von Verpackungen. Es gelten exakt dieselben Regeln zu Befüllung, wie für den Gelben Sack.
Wertstoffe, die keine Verpackungen sind, auch materialgleiche, dürfen nicht in die Tonne gegeben werden und müssen weiterhin über die Recyclinghöfe der Verwertung zugeführt werden.
Falsch befüllte Gelbe Tonnen werden nicht geleert und müssen nachsortiert werden. Im schlechtesten Fall müsste eine kostenpflichtige Abfuhr des Inhalts als Mischabfall durch die AWR erfolgen.

Abfuhrtermine

Über die neuen Leerungstermine wird das Abfuhrunternehmen rechtzeitig informieren. Sie werden aber auch aus dem Abfuhrkalender ersichtlich sein, der von der AWR vor Jahresende zusammen mit der Abfallrechnung allen Grundstückseigentümern zugeht. Hier auf der Homepage ist der Abfuhrkalender auch ab etwa Mitte Dezember jederzeit im einsehbar und kann als pdf-Datei ausgedruckt werden.
Am Abfuhrtag muss die Tonne dann bis 7 Uhr am Straßenrand bereitstehen.

Ihr Ansprechpartner

Die Verpackungsentsorgung ist ein eigenständiges, privates System neben der kommunalen Abfallentsorgung. Mit allen Fragen und Wünschen rund um die Gelbe Tonne wenden Sie sich bitte direkt an das Abfuhrunternehmen:
PreZero Service Westfalen GmbH & Co. KG
E-Mail
Service.Nord@prezero.com
Kostenlose Hotline: 0800 886 66 66 (hier kann es aktuell zu langen Wartezeiten kommen)