Tipps & Tricks

Mit geringer Mühe kann eigentlich jeder im Alltag Abfälle vermeiden. Man muss nur ein wenig überlegen und sich in Bezug auf Lebensmittel klar darüber sein, wie viel wir wirklich benötigen. Wir haben die besten Tipps & Tricks für Sie zusammengestellt:

Verpackung vermeiden

Im Alltag machen Verpackungen den größten Teil unserer (vermeidbaren) Abfälle aus. Dabei hat man oft die Wahl zwischen verpackten und unverpackten Produkten, vor allem bei vielen Lebensmitteln. Von vorverpackten Lebensmitteln profitiert vor allem der Handel, indem er auf subtile Weise vorgibt, wie viel Sie kaufen.

Portionsverpackungen haben im Haushalt eigentlich keinen Sinn. Milchportionen für eine Tasse, Frischkäse in Alufolie für ein Brötchen usw. kann man im Café vielleicht noch mit hygienischen Überlegungen rechtfertigen. Zu Hause vergrößern sie nur unnötig den Müllberg.

Mehrweg statt Einweg

Vielfach hat man bei Getränken die Wahl, ob man sie in Ein- oder Mehrwegflaschen kauft. Mehrwegflaschen können theoretisch beliebig oft wiederbefüllt werden. Die Einwegflasche ist bereits nach einmaliger Nutzung ein Fall fürs Recycling. Getränkedosen sind in jedem Fall Einweggebinde, und fast jedes Getränk, das in einer Dose angeboten wird, gibt es auch in Mehrwegflaschen.

Eigenen Beutel mitnehmen

Mittlerweile kosten sie zwar fast überall Geld, die unsäglichen Plastiktüten für den Einkauf. Trotzdem sind sie noch keineswegs ausgestorben. Wer seinen eigenen Beutel zum Einkauf mitnimmt, spart nicht nur Geld, er vermeidet auch Abfall, und das ganz ohne Mühe.

„To go“ mitbringen

Nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe werden pro Stunde 320.000 Kaffeebecher aus beschichteter Pappe bzw. aus Kunststoff weggeschmissen. Gigantisch ist dabei aber nicht nur der Müllberg, sondern auch die Energie- und Rohstoffmenge, die zur Produktion benötigt wird. Dabei wäre die Lösung so einfach: Der Outdoor-Fachhändler Ihres Vertrauens hält eine Vielzahl an Trinkgefäßen aus hochwertigem Kunststoff oder Metall, viele sogar mit Thermowirkung, bereit. Einmal kaufen, beliebig oft nutzen - und eine Menge Müll vermeiden. Einen weiteren Mehrwert hat die Sache: Man verbrennt sich nicht mehr die Finger.

Bedarfsgerecht einkaufen

Weggeworfene Lebensmittel sind nicht nur moralisch bedenklich, sondern auch unter Abfall- und Umweltaspekten. Kaufen Sie nur so viel, wie Sie wirklich brauchen. Bei vorverpackten Lebensmitteln bestimmt der Händler die Menge, bei unverpackten bestimmen Sie selbst die Stück- oder Grammzahl.

Reparieren statt neu kaufen

Selbst teure Industrieprodukte sind heute meist faktisch Einwegartikel. Kaputt - wegwerfen. Wer kann schon einen Fernseher oder ein Laptop reparieren? Das kommt auf den Versuch an! Schauen sie unter dem passenden Suchwort im Internet nach. Unsere AWR-Flohmarktwerkstatt bietet 4 Arbeitsplätze für Privatpersonen, die defekte Gegenstände und Geräte reparieren wollen 

Recyclingpapier nutzen

Papier gehört zu den Materialien, sie sich sehr gut recyceln lassen. Vom Spenderhandtuch für den einmaligen Gebrauch bis zu blütenweißem Briefpapier kann man alles aus Altpapier herstellen. Fragen Sie im Handel nach Produkten aus Recyclingpapier.

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